Die Blume des Zyklus
Die Ringelblume – auch bekannt als Calendula officinalis. Der Name „Calendula“ wird häufig mit „Monatserste“ in Verbindung gebracht und verweist auf die zeitliche Wiederkehr, die viele mit dieser Pflanze assoziieren. Ihre Blüten öffnen sich morgens und folgen im Tagesverlauf dem Licht. In kulturellen Überlieferungen wird die Ringelblume daher oft als Symbol für Kreisläufe und Rhythmus beschrieben. Alte Namen wie Sonnenwendblume, Monatsblume oder Sonnenkraut unterstreichen diese Verbindung zur Natur und ihren Zyklen.
Die kleine Schwester der Arnika
Die Ringelblume wird in der Volkskunde gelegentlich als „kleine Schwester der Arnika“ bezeichnet, weil ihr traditionell ähnliche Einsatzbereiche zugeschrieben werden. Historisch wurde sie vor allem äußerlich genutzt – beispielsweise im Zusammenhang mit Haut und Pflege. In Kräutertraditionen wird sie außerdem in unterschiedlichen Kontexten erwähnt, unter anderem rund um Magen-Darm-Wohlbefinden und zyklusbezogene Beschwerden.
Inhaltsstoffe
Als Inhaltsstoffe der Ringelblume werden unter anderem ätherisches Öl, Apfelsäure, Bitterstoffe, Carotinoide, Farbstoffe, Flavonoide, Lycopin, Provitamin A sowie salicylathaltige Verbindungen genannt.
Geschmack
Ringelblumenblüten schmecken mild-aromatisch, während die Blätter je nach Alter bitter und herb ausfallen können.
Hinweis: Kräuterwissen dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.
