MELISSE – das zitronige Mutterkraut

Melisse NatureFrau Frauenkräuter

Das Bienen- oder Mutterkraut

Der Name "Melisse" (Melisse Officinlais) stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Bienenblatt“ und beschreibt treffend diese Bienenblume. Die Melisse wird auch "Mutterkraut" genannt, wobei sich "Mutter" hier auf die Gebärmutter bezieht, da sie eine positive Wirkung auf die weiblichen Unterleibsorgane hat.

Eine wichtige Rolle bei der Mineralstoffaufnahme

Die Melisse ist eine sogenannte Einschleusserpflanze und hilft dem Körper, wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Calcium und Eisen aufzunehmen, selbst wenn der Stoffwechsel Probleme hat. Melisse hat entkrampfende, beruhigende und entspannende Eigenschaften und unterstützt besonders physische Körperfunktionen, insbesondere im Unterleib. Die ätherischen Öle der Melisse beeinflussen das limbische System und wirken ähnlich wie alle Gerüche auf unsere Emotionen. Schon in der Antike wurde Melisse vielfach verwendet und wurde als Lebenselixier von berühmten Persönlichkeiten wie Hippokrates, Paracelsus und Hildegard von Bingen geschätzt. Melisse enthält viele ätherischen Öle (Citronellal, Geraniol, Neral, welche für den zitronenartigen Geruch verantwortlich sind) sowie Rosmarinsäure, Flavonoide und Cumarine.

Das Aroma der Melisse ist geprägt von einer intensiven Zitrusnote.