Der Salat der armen Leute
Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) gehört zu den bekanntesten Wildpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten vielseitig genutzt. Im Mittelalter wurde er in der Volkskunde oft mit Frische, Erneuerung und natürlicher Lebenskraft verbunden – sowohl in der Küche als auch in der Pflanzenkunde. In Frankreich und Italien wurde Löwenzahn früher teils als „Salat der armen Leute“ geerntet, da besonders die jungen Blätter geschätzt wurden.
Traditionelle Einordnung bei Völlegefühl
Löwenzahn enthält Bitterstoffe (z. B. Taraxacin), Flavonoide, Inulin, Kalium, Cumarine und Triterpene. In der Kräuterkunde werden Bitterpflanzen traditionell rund um Genuss, Appetit und Verdauungsrituale erwähnt – besonders nach reichhaltigen Mahlzeiten oder wenn man sich „voll“ fühlt.
Inhaltsstoffe
Als Inhaltsstoffe werden unter anderem Bitterstoffe wie Taraxacin, Flavonoide, Inulin, Kalium, Cumarine und Triterpene genannt.
Geschmack
Löwenzahn schmeckt mild herb bis leicht bitter und frisch-grün.
Hinweis: Kräuterwissen dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.
