LAVENDEL – Das überraschend bittere Reinigungskraut

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Die Reinigungskraft des Lavendels

Der Name "Lavendel" stammt von dem lateinischen Wort "lavare", was "heiß waschen" bedeutet und auf die reinigende Wirkung der Pflanze hinweist. Volkstümlich ist er auch als "Blaues Wunder" und "Nervenkraut" bekannt.

Das natürliche Narkotikum

Schon früh wurde Lavendel bei den Heilkräutigen erwähnt und als Symbolpflanze der Reinheit angesehen. Benediktiner-Mönche führten den echten Lavendel nördlich der Alpen ein. Hieronymus Bock beschrieb den Lavendel als harn- und menstruationstreibend und als Heilmittel bei Gliederschmerzen oder Schwindel. Im Laufe der Jahre erkannte man, dass die Blüten des Lavendels und insbesondere sein Öl eine narkotisierende Wirkung haben können. Lavendel wird als angstlösend, beruhigend, durchblutungsfördernd, krampflösend und harmonisierend beschrieben. Er enthält über 160 Inhaltsstoffe in seinen ätherischen Ölen, Gerbstoffe und Kampfer.

Obwohl Lavendel einen intensiven, blumigen Duft besitzt, überrascht sein Geschmack mit einer leicht bitteren Note, ähnlich dem Rosmarin.