LAVENDEL – Das überraschend bittere Reinigungskraut

Nahaufnahme violetter Lavendelblüten vor unscharfem grünem Hintergrund

Die Reinigungskraft des Lavendels

Der Name „Lavendel“ wird häufig vom lateinischen Wort lavare („waschen“) abgeleitet und wird in der Überlieferung mit Reinheit und Reinigung in Verbindung gebracht. Volkstümlich ist Lavendel teils auch als „Blaues Wunder“ oder „Nervenkraut“ bekannt.

Tradition & Kulturgeschichte

Lavendel wurde früh in Kräutertraditionen erwähnt und oft als Symbolpflanze der Reinheit beschrieben. Historisch wird zudem erzählt, dass Benediktiner-Mönche den echten Lavendel nördlich der Alpen verbreiteten. In alten Kräuterbüchern, unter anderem bei Hieronymus Bock, findet Lavendel ebenfalls Erwähnung.

Duftprofil & Inhaltsstoffe

In der traditionellen Pflanzenkunde wird Lavendel häufig mit Ruhe und Ausgleich assoziiert. Besonders bekannt ist das ätherische Öl der Blüten, das ein vielschichtiges Duftprofil besitzt. In der Literatur ist teils von einer großen Anzahl verschiedener Bestandteile die Rede. Außerdem werden Gerbstoffe und Kampfer als Inhaltsstoffe genannt.

Geschmack

Obwohl Lavendel einen intensiven, blumigen Duft besitzt, überrascht sein Geschmack mit einer leicht bitteren Note, die manche mit Rosmarin vergleichen.

Hinweis: Kräuterwissen dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.