Wir haben es in der Weihnachtszeit probiert und können nur positives berichten.
Da ich Typ 1 Diabetikerin bin, war ich mehr als überrascht, dass sogar die Nächte nach dem fetten Essen und Alkohol ganz entspannt waren.Durfte die Nächte durchschlafen was nicht selbstverständlich ist. Vielleicht Zufall aber ich bin begeistert..
HOPFEN – die bittere Fruchtbarkeit

Die planzenwürgende Hopfenranke
Hopfen - Humulus lupulus. Der im Mittelalter geprägte Gattungsname Humulus stammt entweder vom slawischen Wort "chmele" («Hopfen») oder vom altgermanischen "humel" bzw. "humela" («Früchte tragend»). Der Artname "lupulus" ist die Verkleinerungsform von "lupus" («Wolf»), was auf die fälschlicherweise angenommene pflanzenwürgende Eigenschaft der Hopfenranke anspielt.
Ein Symbol der Fruchtbarkeit
Schon im Jahr 1153 n. Chr. beschrieb Hildegard von Bingen die antiseptische Kraft des Hopfens mit den Worten "putredines prohibet in amaritudine sua" (seine Bitterkeit verhindert die Fäulnis) und im 18. Jahrhundert wurden Zubereitungen aus Hopfenzapfen als leichtes Einschlaf- und Beruhigungsmittel genutzt. Die Bitterstoffe im Hopfen stimulieren die Magensaftsekretion, weshalb er in der Volksheilkunde bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird.
Der Hopfen gilt aber auch als Symbol der Fruchtbarkeit und wird wegen seinen östrogenartigen Eigenschaften bei Frauenbeschwerden eingesetzt, um Wechseljahresbeschwerden zu lindern und bei nervöser Unruhe und Schlafstörungen zu helfen. Die gelblichen Drüsen auf der Blütenhülle der weiblichen Blüten und den Vor- und Deckblättern des Blütenstandes enthalten Lupulin, ein Sekret mit beruhigender Wirkung. Er besitzt Bitterstoffe Humulon und Lupulon, ätherisches Öl, Gerbstoffe und Cholin.
Sein Aroma ist eher bitter und geprägt von würzigen und zitrusartigen Noten.